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Neue Publikationen der Exportinitiative

31.08.2010 Länderprofil Tadschikistan

Tadschikistan kann durch Wasserkraft seinen Strombedarf annähernd decken. Dennoch hat das Land Versorgungsdefizite speziell im Winter, die eine Abhängigkeit von Stromimporten bedingen. Durch politische Differenzen mit den angrenzenden Staaten ist eine Stromautarkie für Tadschikistan erstrebenswert. Die Versorgung von ländlichen Regionen macht zudem den Einsatz verschiedenster erneuerbarer Energien interessant.

Weitere Informationen: Tadschikistan

04.08.2010 Länderprofil Republik Moldau

Die Republik Moldau ist stark von Energieimporten abhängig. Das Land muss 88,5 Prozent seiner Primärenergie importieren, vorwiegend aus Russland und der Ukraine. Die heimische Stromerzeugung findet aktuell fast ausschließlich über gasbefeuerten Kraftwerke statt. Um die Abhängigkeit von Energieimporten und von steigenden Rohstoffpreisen zu verringern,  möchte die Regierung den Anteil erneuerbarer Energien signifikant erhöhen.

Hierzu entwarf sie bereits im Jahr 2007 eine Energie-Strategie mit dem vorrangigen Ziel den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch auf 20 Prozent bis zum Jahr 2020 zu steigern. Aktuell machen erneuerbare Energien lediglich fünf bis sechs Prozent des Energieverbrauchs aus. Es wurden weiterhin Ziele, Umstrukturierungsmaßnahmen und Aktivitäten hin zu einer effizienteren, wettbewerbsfähigen und zuverlässigen nationalen Energiewirtschaft formuliert und die Liberalisierung des Sektors vorangetrieben.

Weitere Informationen: Republik Moldau 

 

03.08.2010 Länderprofil Usbekistan

Erneuerbare Energien in Usbekistan verfügen über ein enormes Potenzial, werden aber weitestgehend vernachlässigt. Die bedeutendste Rolle hierbei spielt die Wasserkraftnutzung. Kleine Wasserkraftanlagen werden durch ein spezielles Programm gefördert. Bisher wurden erneuerbare Energien von der Regierung jedoch vorzugsweise als stand-alone Lösungen für geographisch entlegene netzferne Siedlungen betrachtet, deren Anschluss ans öffentliche Netz sehr kostenintensiv wäre. Hierzu wurden im Land mit Unterstützung verschiedener internationaler Organisationen mehrere erfolgreiche Pilotprojekte durchgeführt. Die Anwendung des CDM stellt in Usbekistan ein aktives genutztes Instrument dar, welches die Akzeptanz der erneuerbaren Energien erhöht und deren Verbreitung unterstützt. 

Weitere Informationen: Usbekistan

11.03.2010 Auslandsmärkte für Wind und Biogas erschließen: Zwei neue Exporthandbücher geben Marktübersichten und Einstiegshilfen

Welche Länder die besten Potenziale bieten und worauf beim Einstieg in die
verschiedenen Märkte zu achten ist, darüber informieren zwei neue
Exporthandbücher der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Für Windkraft
werden insgesamt 27 Auslandsmärkte vorgestellt, für Biogas 37. Der
Schwerpunkt liegt auf Europa. Hinzu kommen unter anderem Länder wie USA,
China, Indien, Brasilien und Australien.

Die Märkte für Windenergie und Biogas haben sich in den letzten Jahren sehr
positiv entwickelt. Seit 1995 verdoppeln sich die weltweit installierten
Windkapazitäten alle zweieinhalb bis drei Jahre. So betrug die zusätzlich
installierte Leistung im Jahr 2007 fast 20 GW, 2008 rund 27 GW und 2009,
trotz Finanzkrise, geschätzte 35 GW. Zum Ausbau der Bioenergie schaffen
immer mehr Länder günstige Rahmenbedingungen. In Großbritannien
beispielsweise betrug im Jahr 2008 der Anteil der Biomasse gemessen an der
Gesamtstromproduktion aus erneuerbaren Energien 43 %. Die im April 2010 in
Kraft tretende Einspeisevergütung für Kommunen wird diesen Trend verstärken.

Die Exporthandbücher beginnen jeweils mit einem vergleichenden Überblick
über den internationalen Markt, den Stand der Technik und die
Finanzierungsmöglichkeiten. In weiteren Kapiteln gehen sie detailliert auf
die Bedingungen in den einzelnen Zielmärkten ein: von Energiepolitik und
?wirtschaft über Entwicklungstrends und Branchenstrukturen bis zu
Markteintrittsstrategien und Projektbeispielen.

Das "Exporthandbuch Windenergie International" (fünf Bände) und das
"Exporthandbuch Biogasmarkt International" (sieben Bände) erscheinen im
Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie (BMWi). Sie wurden in Kooperation mit der World
Wind Energy Association (WWEA) beziehungsweise dem Deutschen
BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) erarbeitet.

Die Exporthandbücher können auf folgenden Seiten bestellt werden:

Exporthandbuch Biogas International 2009 Band 1-7 komplett
Exporthandbuch Windenergie International 2009 Band 1-5 komplett

03.02.2010 Exporthandbuch Erneuerbare Energien zur MENA-Region erschienen

Ausgewählte Energiemärkte der MENA-Region (Middle East and North Africa)
werden im Exporthandbuch Erneuerbare Energien MENA 2009 der Deutschen
Energie-Agentur GmbH (dena) analysiert. Das in Zusammenarbeit mit dem Nah-
und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV) realisierte Exporthandbuch geht auf die
Entwicklungen in Energiepolitik und -wirtschaft sowie auf Perspektiven und
Hemmnisse für erneuerbare Energien in Ägypten, Algerien, Iran, Jordanien,
Jemen, Libyen, Marokko, Syrien, Tunesien und in den Vereinigten Arabischen
Emiraten ein. Die Publikation ist im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare
Energien erschienen.

Weitere Informationen zum Exporthandbuch finden Sie hier.

 

21.01.2010 Praxisreporte Frankreich und Südosteuropa erschienen

FRANKREICH:

Um die Chancen und Hindernisse im französischen Solarmarkt richtigeinschätzen zu können, benötigen Entscheidungsträger der Solarbrancheaktuelle Informationen über Förder- und Finanzierungsbedingungen,genehmigungsrechtliche Aspekte, Marktentwicklung und Marktakteure. DieNeuordnung der Förderstrukturen und -bestimmungen am 13.01.2010 haben zuveränderten Rahmenbedingungen in Frankreich geführt und setzen weitereWachstumsimpulse für die Entwicklung des Marktes. Der zum Jahreswechselerschienene Praxisreport Solarmarkt Frankreich 2009 gibt wertvolle Hinweise für den Markteinstieg.

Durch seine praktische Relevanz wird der Report zur unverzichtbaren Informationsquelle für alle, die am Aufbau nachhaltiger Geschäftsbeziehungen in Frankreich interessiert sind

SÜDOSTEUROPA:

Nähere Informationen zu weiteren Solarmärkten werden im Praxisreport Solarmarkt Südosteuropa der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) dargelegt. Dieser geht detailliert auf die Marktentwicklungen und Perspektiven in der Tschechischen Republik, in der Slowakei, in Slowenien, in Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und in Griechenland ein.

So erlebt der tschechische Solarmarkt gegenwärtig einen Boom - auch der
bulgarische PV-Sektor entwickelt sich momentan dynamisch. In Ungarn,
Rumänien, und der Slowakei sind bislang kleinere PV-Anlagen mit einer
Leistung von unter 50 kWp in Betrieb. In diesen Ländern fehlte es bislang an
ausreichenden Investitionsanreizen. Neue Fördermechanismen, die in Rumänien
und der Slowakei 2009 in Kraft getreten sind, könnten der weiteren
PV-Entwicklung auch in diesen Ländern einen kräftigen Schub geben.

Ansprechpartner:

Thomas Wenzel
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Tel.: +49 (0)30 72 61 65 ? 613
Email: wenzel@dena.de

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