Philippinen: Kommission verabschiedet Einspeisetarife
Vergangene Woche verabschiedete die philippinische Energy Regulatory Commission (ERC) die lang erwarteten Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien. Dabei fiel die Vergütung allerdings geringer aus als durch das National Renewable Energy Board (NREB), einem Ausschuss zusammengesetzt aus Vertretern des philippinischen Energiesektors, angeraten.
Die neuen Einspeisetarife sind auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Jahr 2008 (Republic Act No. 9513) zurückzuführen, welches einen Regelungsrahmen für die Förderung und beschleunigte Entwicklung erneuerbarer Energien durch monetäre und nicht-monetäre Anreize aufstellt.
Durch die Einspeisevergütung wird nun Strom vorrangig aus Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wasserkraft mit Tarifen von 9,68 bis 5,9 philippinischen Pesos pro Kilowattstunde (0,19 bis 0,11 Euro/kWh, Wechselkurs vom 01.08.2012) gefördert.
Die ERC gab an, dass die Senkung der von der NREB empfohlenen Einspeisetarife entsprechend der Konstruktions- und Betreiberkosten der einzelnen Technologien vorgenommen worden seien. Weiterhin ist eine kontinuierliche Degression der Einspeisetarife über die Zeit vorgesehen, um einen Anreiz zu stetiger Anlagenoptimierung zu setzen.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des ERC,
Renewable Energy Philippines
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