Australien verschiebt Einführung eines Emissionsrechtehandels
Pläne für die Einführung eines Australian Carbon Trading Scheme bis 2012 wurden vom Premierminister Kevin Rudd auf nach der Wahl verschoben. Die Zweifel über die Einführung eines verbindlichen Emissionsrechtehandels in Australien mehren sich.
Australien weist weltweit mit den größten pro Kopf Ausstoß an Treibhausgasen auf. Mit der aktuellen Entwicklung werden die national und international ehrgeizig und verbindlich gesteckten Ziele kaum realisierbar sein. Mit der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls hat Kevin Rudd Ende 2007 ein wichtiges Zeichen gesetzt. Australien hatte sich im Rahmen der ersten Kyoto-Bemessungsphase von 2008 bis 2012 verpflichtet, seine Emissionen auf 108 Prozent des Volumens von 1990 zu begrenzen.
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