China: Regierung plant die Einführung von Einspeisetarifen für Photovoltaik-Projekte
Laut Meldungen der chinesischen National Development and Reform Commission (NDRC), plant China die Einführung eines Einspeisetarifsystems für Photovoltaik (PV)-Projekte.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien spielt in Chinas aktuellem Fünf-Jahresplan eine tragende Rolle, nicht zuletzt um den immer weiter wachsenden Energiebedarf des Landes zu decken. China ist bereits weltweit führender PV-Zellen-Produzent: 2010 wurden laut International Energy Knowledge, Taiwan industry research institute (IEK), 46,4 Prozent der PV-Zellen in China gefertigt. Laut Analysten der US-amerikanischen Beratungsfirma
Jefferies & Co, dürfte China nun auch in den kommenden Jahren Deutschland als Spitzenreiter überholen, was den Zubau an installierter Kapazität betrifft. Bis 2015 soll der European Photovoltaic Industry Association (EPIA 2011) zufolge, eine kumulierte installierte Kapazität von rund 10,6 GW erreicht werden.
Gemäß aktuellem Plan soll die Vergütung für PV-Projekte (Dach-und Freiflächenanlagen), die bereits vor dem 1. Juli 2011 genehmigt wurden und bis Ende des Jahres fertiggestellt sind, 1,15 Yuan (rund 13 Eurocent) pro kWh betragen. Für PV-Projekte, die nach dem 1. Juli 2011 genehmigt werden, beträgt die Vergütung dann ein Yuan (rund elf Eurocent pro kWh).
Weitere Informationen:
National Development and Reform Commission,
Yisun New Energy,
EPIA: Global Market Outlook For Photovoltaics Until 2015,
IEK
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
China,
Photovoltaik
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