Logo B M W I
Energieeffizienz für Chinas Megastädte - dena initiiert deutsch-chinesische Zusammenarbeit für nachhaltige Stadtentwicklung
01.07.11

zurück

Energieeffizienz für Chinas Megastädte - dena initiiert deutsch-chinesische Zusammenarbeit für nachhaltige Stadtentwicklung

28.06.2011

China und Deutschland haben sich bei ihren ersten gemeinsamen Regierungskonsultationen darauf verständigt, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung klimaschonender Groß- und Megastädte zu verstärken. Geplant sind unter anderem die Definition von Planungskriterien, die Realisierung von Pilotprojekten und die Verstärkung des Austauschs zwischen Städten, Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat die heute von Bundesbauminister Peter Ramsauer und dem chinesischen Bauminister Jiang Weixin unterzeichnete Vereinbarung initiiert und vorbereitet. Sie wird  an der Umsetzung maßgeblich beteiligt werden. In einer weiteren Absichtserklärung vereinbarten die dena und die China Renewable Energy Society (CRES) die Gründung eines Chinesisch-Deutschen Zentrums für Erneuerbare Energien.

"Wer das globale Klima schützen will, der muss sich  mit Chinas Megastädten beschäftigen. Das gleiche gilt für deutsche Unternehmen, die mit Energieeffizienztechnologien auf dem internationalen Markt Erfolg haben wollen", betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Berlin. "Im Jahr 2020 werden in China rund 800 Millionen Menschen in Städten leben, allein in Shanghai sind es schon heute über 18 Millionen. Es ist eine große Herausforderung, diesen Menschen einen möglichst komfortablen aber auch energie- und ressourcenschonenden Zugang zu Wohnraum, Wärme, Klimatisierung, Strom, Wasser und Mobilität zu verschaffen. China und Deutschland können hier bereits auf gute Zusammenarbeit aufbauen und voneinander profitieren."

Als nächstes werden beide Seiten ein Arbeitsprogramm aufstellen, einen hochrangigen Beirat und eine gemeinsame Arbeitsgruppe einsetzen, zwei chinesische Pilotstädte benennen sowie Unterstützer und Projektpartner in Deutschland und China gewinnen. Die Kooperation vertieft und erweitert die langjährige Zusammenarbeit im Themenbereich "Energieeffizienz in Gebäuden", in deren Rahmen  im letzten Jahr unter anderem eine Studie zur Übertragbarkeit von hocheffizienten Bauweisen im Neubau auf den chinesischen Markt erstellt und der Bau der energieeffizientesten Schule Chinas in der Stadt Mianyang begleitet wurde. Als weitere Pilotprojekte  für energieeffizientes Bauen in China koordiniert die dena zur Zeit den Bau eines Wohnquartiers in der Stadt Harbin und eines Wohnhochhauses in der Stadt Qinhuangdao.

Das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Erneuerbare Energien soll bis Ende 2011 mit Sitz in Peking und Berlin eingerichtet werden. Das Zentrum wird unter anderem die Energiepolitik der beiden Länder vergleichend zur Diskussion stellen, den für die Integration der erneuerbaren Energien in China nötigen Ausbau der Energieinfrastruktur untersuchen, das Potenzial für die Nutzung von Bioenergie in China abschätzen und entsprechende Pilotprojekte entwickeln.

Weitere Informationen: dena Pressemitteilung 28.06.2011

Schnelleinstieg

Technologiefilter

Die Filterfunktion ermöglicht länder- und technologie- spezifische Abfragen zu kombinieren.

Über diese Seite

Vor Kurzem erschienen

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), eine Föderation von sieben Emiraten, haben ambitionierte Ziele bei den erneuerbaren Energien. Abu Dhabi, das größte Emirat, investiert bspw. in große Sol...

zum Artikel...

Derzeit basiert die Energieversorgung Indonesiens in erster Linie auf dem Einsatz fossiler Energieträger. Dabei wird der Primärenergiebedarf zu 39 Prozent aus Erdöl gedeckt. Kohle trägt mit weite...

zum Artikel...

Russland verfügt über ein ausgesprochen großes Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien. Demgegenüber liegt deren Anteil an der Stromerzeugung jedoch bei lediglich 1 % (ohne Wasserkraft). Davo...

zum Artikel...

Der indische Energiemarkt boomt. Unter anderem zielt die indische Zentralregierung auf den Bau und Betrieb von 20 GW an netzgebundenen und zwei GW an netzfernen Solarstromkapazitäten ab. Der Ausb...

zum Artikel...

Terminkalender

Sitzungssaal

Alle Veranstaltungen ausgewählter Branchentreffen im Überblick

Veranstaltungsübersicht

renewables - Made in Germany

Folgen Sie uns!

Xing
Twitter
RSS
 

Passwort vergessen?

Anmeldefehler