Indien: Zwei neue Entwicklungen in der Förderung von erneuerbaren Energien
Indische Stromverteiler und Unternehmen, die ihren Strom selbst generieren, müssen sicher stellen, dass ein Prozentsatz zwischen 0,8 bis 14 Prozent ihres Stromes aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die privaten Stromerzeuger und –verteiler haben die Möglichkeit, selbst den EE-Strom zu generieren oder Verträge mit registrierten EE-Anlagen-Betreibern abzuschließen. Die indische Regierung plant nun die Kontrolle der Einhaltung dieser Verpflichtungen an staatliche Agenturen zu übergeben. In der Vergangenheit gab es immer wieder Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Verpflichtung zur Förderung von erneuerbaren Energien.
Zusätzlich wurde Mitte Februar bekannt, dass die indische Regierung möglicherweise die Einspeisetarifregelung für Windenergie über den März 2012 hinaus laufen lassen möchte. Das Programm wurde im Dezember 2009 ins Leben gerufen, um eine Alternative zu den Steuererleichterungen für den Windenergiesektor zu schaffen. Grund für das neue Förderprogramm war die Tatsache, dass die Steuererleichterungen eine Förderung nach dem Bau der Anlage nicht gewährleisten konnten. Die Weiterführung der Einspeisetarife muss aber noch offiziell vom Kabinett bestätigt werden.
Weitere Information:
Indian Ministry of New and Renewable Energies
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