Indonesien: Gesetzesänderung erleichtert Marktzugang im Bereich Geothermie
Mit einer Gesetzesänderung will die indonesische Regierung den Marktzugang internationaler Akteure zum Geothermiemarkt erleichtern, um damit ihr ehrgeiziges Ziel von 9.000 MW installierter geothermischer Kapazitäten bis 2025 zu erreichen. Internationale Konsortien wurden von der Kooperationspflicht mit dem staatlichen Energieversorger Pertamina entbunden und können Geothermie-Projekte künftig eigenständig durchführen, soweit mindestens ein indonesischer Anteilseigner fünf Prozent oder mehr an dem Konsortium hält.
Der vom staatlichen Stromversorger PLN gewährte Einspeisetarif für Strom aus geothermischen Kraftwerksanlagen liegt derzeit bei ca. 9,7 US-Cent pro erzeugter Kilowattstunde. Für Projekte weit ab vom öffentlichen Stromnetz sollen höhere Tarife verhandelbar sein.
Das im sogenannten „Ring of fire“ liegende Indonesien verfügt zusammen mit Neuseeland, den Philippinen, Japan und dem östlichen Teil Russlands über die weltweit größten geothermischen Potenziale. Um das Ausbauziel bis 2025 zu erreichen, sind Investitionen von schätzungsweise insgesamt 30 Mrd. US-Dollar notwendig.
Weitere Informationen:
Renewable Energy World,
Energy Regulatory Commission
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
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