Kasachstan: Solarbranche gerät in Bewegung
Kasachstans Energieversorgung beruht derzeit fast ausschließlich auf Kohle und Erdöl. Die vorhandenen Kraftwerke sind noch auf dem Stand von 1960, so dass es oftmals zu Defiziten in der Strom-und Wärmeversorgung kommt.
Neben der Modernisierung der alten Kraftwerke plant die Regierung deshalb auch, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung bis 2024 von derzeit 2,5 auf insgesamt fünf Prozent zu steigern.
Aktuell deuten zudem einige Aktivitäten kasachischer Unternehmen im Solarbereich Bewegungen im Hinblick auf den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung an. So plant das Kernkraftunternehmen Kazatomprom demnächst in die Solarzellenproduktion einzusteigen und investiert dazu etwa 230 Milliarden US-Dollar in sein neues Tochterunternehmen in Astana. Laut Angaben des Geschäftsführers ist für das Projekt eine Partnerschaft mit französischen Unternehmen angedacht. Um welche es sich dabei genau handeln soll, gab er nicht bekannt.
Einen weiteren Schritt hin zu erneuerbaren Energien unternimmt das Unternehmen Kun Renewables LLP, Teil der kasachischen Lancaster Group. So will es nächstes Jahr mit dem Export von gereinigtem Silizium, das für die Solarzellenproduktion benötigt wird, beginnen. Das geplante Werk soll in der Hauptstadt Astana entstehen und ca. 2.500 Tonnen an Solarsilizium produzieren. Potenzielle Absatzmärkte sind Indien, Malaysia, Thailand und China.
Weitere Informationen zu:
Kazatomprom,
Lancaster Group,
Climate Change Coordination Centre
Weitere Informationen und Angebote zur Exportinitiative Erneuerbare Energien:
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