Pakistan: Einspeisetarife für Windenergie beantragt
Die pakistanische National Electric Power Regulierungsbehörde (NEPRA) reichte Anfang dieser Woche den Vorschlag zur Einführung eines Einspeisetarifsystems im Bereich Windenergie beim Ministry of Water and Power ein. Das neuartige Tarifsystem wird aller Voraussicht nach zweigeteilt sein: Innerhalb dieser Regelung würde Pakistan ausländischen Projektentwicklern weniger zahlen als in Pakistan ansässigen Unternehmen.
Die Tarife sollen dabei nicht auf eine feste Höhe über 20 Jahre festgelegt werden, sondern nach zehn Jahren angepasst werden. Geplant ist es die Tarifhöhe nach der ersten Dekade in etwa zu halbieren. Auf diese Weise kann die größte Schuldentilgung eines Windprojekts innerhalb der ersten zehn Jahre stattfinden.
Mit Hilfe der Einführung von Einspeisetarifen soll das angestrebte Ziel Pakistans, 1,5 GW Windkraftkapazitäten bis 2030 zu installieren, erreicht werden. Das Fördersystem beschränkt sich dabei auf Windenergieprojekte zwischen 5 MW und 250 MW, die bis Ende 2012 genehmigt werden. Die Finanzierung des jeweiligen Projektes muss dabei 12 Monate nach Auftragsvergabe und der Bau der Anlage nach 18 Monaten abgeschlossen sein.
Die einzelnen Tarife sollen wie folgt aussehen:
| Jahre | €/kWh | USD/kWh |
Ausländische Projektentwickler |
|
|
|
| 1-10 | 0,124 | 0,167 |
| 11-20 | 0,058 | 0,078 |
Einheimische Projektentwickler |
|
|
|
| 1-10 | 0,176 | 0,238 |
| 11-20 | 0,061 | 0,083 |
Weitere Informationen:
National Electric Power Regulatory Authority (NEPRA)
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