AHK-Geschäftsreiseprogramm Erneuerbare Energien - renewables - Made in Germany: Geschäftsreisen nach Neuseeland, 10. - 13.11. und Israel,15.-17.11.2009
Das "AHK-Geschäftsreiseprogramm Erneuerbare Energien - renewables - Made in Germany" wird von den deutschen Auslandshandelskammern (AHKn) in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern realisiert und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) koordiniert. Das AHK-Geschäftsreiseprogramm ist eine Maßnahme der Exportinitiative Erneuerbare Energien – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Es bietet deutschen Unternehmen die Chance der effizienten Kontaktanbahnung in relevanten Zielmärkten für Erneuerbare-Energien-Technologien.
Allgemeine Informationen zum AHK-Geschäftsreiseprogramm und aktuelle Terminhinweise sowie weitere Angebote der Exportinitiative finden Sie auf den Seiten des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Geschäftsreise nach Neuseeland
Vom 10. bis 13.11.2009 findet eine AHK Geschäftsreise nach Neuseeland zum Schwerpunkt Windenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse statt. Die Präsentationsveranstaltung ist für den 10.11.2009 in Auckland geplant.
Die Produktionsketten der Land- und Seewirtschaft liefern von der Gestehung des Rohmaterials bis zur Herstellung der Endprodukte eine Vielzahl von biologischen Reststoffen, die zur Erzeugung von Bioenergie genutzt werden können. Die Geothermie ist die zweitgrößte erneuerbare Energiequelle. Sie liefert derzeit 6-7% des Endenergiebedarfs. 129 Gebiete sind für die geothermische Nutzung erfasst, davon 22 im Temperaturbereich über 140°C. Anwendung finden offene Untergrundsysteme. Die Stromerzeugung erfolgt derzeit meist mit direkt gespeisten Dampfturbinen im Leistungsbereich von 10¬150 MW. Binäre Kreislaufsysteme mit ORC-Technologie, Kalina-Verfahren und Erdreichwärmepumpen finden nur in neu erstellten bzw. kommerziellen Anlagen Anwendung.
Die derzeitig installierte Windleistung (2009) beträgt 321 MW. Weitere 500 MW sind in der Projektrealisierung und bis zu 3.000 MW sind in der Genehmigungsphase. Noch 2006 lieferte die Windenergie mit 170 MW einen Anteil von 2% an der nationalen Stromversorgung; dieser Anteil wird in den nächsten 10-20 Jahren auf 20% steigen, was dem maximal zugelassenen Anteil von Windenergie an der Energieerzeugung entspricht.
Geschäftsreise nach Israel
Vom 15. bis 17.11.2009 findet eine AHK Geschäftsreise nach Israel zum Schwerpunkt Solarthermie, Photovoltaik und CSP statt. Die Präsentationsveranstaltung ist für den 16.11.2009 in Tel Aviv geplant.
Israels Regierung verpflichtete sich, bis 2020 10% des Stroms mit Hilfe von erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen. Mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von etwa 3.200 h/Jahr bietet die Energiegewinnung aus Sonnenenergie die größten Potenziale. Der Anteil der Photovoltaik an der gesamten Stromerzeugung lag 2007 noch unter einem Prozent. Durch die bestehende Einspeisevergütung soll dieser Anteil erhöht werden. Auch im Bereich Solarthermie gibt es in Israel Bewegung: Das 2008 international ausgeschriebene israelische thermosolare Kraftwerk (CSP) Ashalim wird mit einer geplanten Gesamtkapazität von 250 MW nach Fertigstellung das weltweit größte CSP-Kraftwerk sein.
Um die erneuerbaren Energien zu fördern bietet der israelische Staat finanzielle Unterstützung durch Steuererleichterungen und Investitionsförderungen.
Ausländische Unternehmen haben auf diesem jungen Markt gute Geschäftschancen und die technologischen Voraussetzungen sind auf höchstem Niveau.
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