Großwasserkraft bringt Äthiopien auf den Weg zum regionalen Energieexporteur
Nach Angaben der African Press Agency wird Äthiopien innerhalb der kommenden zehn Jahre zum Energieexporteur avancieren. Abnehmer werden vor allem die Nachbarstaaten Kenia, Dschibuti und der Sudan sein.
Sechs Staudammprojekte, finanziert durch bilaterale staatliche Abkommen und Finanzinstitute, befinden sich derzeit in der Konstruktionsphase. Nach Inbetriebnahme wird Äthiopien mit dem Energieexport in die Nachbarländer beginnen. Die Großwasserkraftprojekte des Landes ziehen aber auch immer wieder Kritik von Nichtregierungsorganisationen sowie Anrainerstaaten nach sich.
Der im Mai dieses Jahres mit einer Leistung von 80 MW ans Netz gegangene Tekeze Damm wird zukünftig eine Leistung von 300 MW generieren. Mit einer Höhe von 185 Metern ist der Tekeze das größte Wasserkraftwerk Afrikas. Das 365 Mio. USD teure Projekt wurde nach Angaben von Reuters und der African Press Agency vollständig von der äthiopischen Regierung finanziert. Die Großwasserkraftprojekte des Landes ziehen aber auch immer wieder Kritik von Nichtregierungsorganisationen sowie Anrainerstaaten nach sich.
Im September vereinbarte Äthiopien mit zwei chinesischen Unternehmen, der China Gezhouba Group und der Sinohydro Corporation, die Implementierung von zwei Wasserkraft-Großprojekten. Desweiteren soll die Ethiopian Electric Power Corporation (EEPCo) einen Vorvertrag mit der Hydrochina Company für die Konstruktion zweier Windparks unterschrieben haben.
Äthiopien hat aufgrund seines gebirgigen Reliefs ein enormes Wasserkraft-Potenzial von geschätzten 40.000 MW.
Nach Angaben des Reports wird Äthiopien in den kommenden 25 Jahren 12 Milliarden USD in die nationale Energieinfrastruktur investieren.
Schnelleinstieg
Technologiefilter
Die Filterfunktion ermöglicht länder- und technologie- spezifische Abfragen zu kombinieren.
Vor Kurzem erschienen
Terminkalender
Alle Veranstaltungen ausgewählter Branchentreffen im Überblick











