Israelische Regierung setzt Impulse für Windgeneratoren und Solarstrom
Im Rahmen des sogenannten 20.000-Dächerprogramms sollen in Israel Windgeneratoren zur Erzeugung von insgesamt 50 MW installiert werden. Das teilte Infrastrukturminister Benjamin Ben Eliezer vor Kurzem mit.
Der im Windenergie-Programm erzeugte Strom soll weitgehend zur Selbstversorgung genutzt werden. Überschüssiger Strom, der in den bedarfsärmeren Stunden anfällt, soll an den staatseigenen Stromkonzern Israel Electric Corporation (IEC) verkauft und ins landesweite Elektrizitätsnetz eingespeist werden.
Den von der IEC an die Erzeuger zu zahlenden Strompreis hat die Stromaufsichtsbehörde noch nicht festlegt. Das Ministerium setzt sich für einen attraktiven Tarif ein, der die Anschaffungskosten der Windgeneratoren rechtfertigt. Bei Erfolg, plant das Infrastrukturministerium das Projekt auszuweiten. Wie Ben Eliezer erklärte, ist das Vorhaben Teil eines umfassenderen Programms zur Förderung Erneuerbarer Energien Technologien.
Der Plan zur dezentralen Windenergieerzeugung folgt dem Muster eines 2007 in die Wege geleiteten Programms zur Stromerzeugung durch PV-Anlagen. Sowohl private Haushalte als auch Unternehmen beteiligen sich an dem Vorhaben. Überschüssiger Strom soll hier ebenfalls in das Netz eingespeist werden. Wie das Infrastrukturministerium im April 2008 erklärte steht das PV-Programm unmittelbar vor der Realisierung. Die genauen Durchführungsbestimmungen für das Windenergieprogramm sollen Anfang Herbst veröffentlicht werden.
Weitere Informationen:
www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200804298007&source=DBNL&sourcetype=NL
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