Israelisches Photovoltaik-Programm bietet Exportchancen
Israel hat ein Programm zur dezentralen photovoltaischen Stromerzeugung initiiert. Laut Regierungsvorgaben können Haushalte Anlagen mit einer Leistungsfähigkeit von bis zu 15 KW installieren und an das landesweite Elektrizitätsnetz anschließen; bei Unternehmen sind es jeweils 50 KW. Das Infrastrukturministerium teilte mit, dass die letzten Details des im Entwurf veröffentlichten Programms nach Anhörung von Verbesserungsvorschlägen aus Wirtschaft und Bevölkerung festgelegt werden würden. Fest steht aber bereits heute, dass die Wahl des Technologieanbieters den potenziellen Käufern freigestellt ist. Diese Regelung gilt auch für ausländische Lieferanten.
Laut Regierungsvorgabe soll eine Stromerzeugungskapazität von 50 MW installiert werden. Den teilnehmenden Privathaushalten wird ein Anteil von mindestens 20% der gesamten zu installierenden Kapazität garantiert, gewerbliche Erzeuger dürfen auf nicht mehr als 80% kommen. Die Anlagen sollen der Eigenversorgung und der Einspeisung von Erzeugungsüberschüssen in das landesweite Netz dienen. Um einen ausreichenden Anreiz für die Installation zu schaffen, ist geplant, dass die Produzenten für überschüssigen Strom 2,04 Neue Schekel (NIS) (ca. 52 US-Cent) erhalten. In den ersten Jahren wird der Tarif jährlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise sowie an den Wert des NIS gegenüber dem USD und dem Euro angepasst. Ab 2010 wird die Vergütung je KWh um 4% pro Jahr reduziert.
Weitere Informationen:
www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200801238008&source=DBNL&sourcetype=NL
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