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Katar: Fußballweltmeisterschaft 2022 soll zum Durchbruch umweltfreundlicher Technologien beitragen
31.05.11

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Katar: Fußballweltmeisterschaft 2022 soll zum Durchbruch umweltfreundlicher Technologien beitragen

Der arabische Staat Katar hat sich zum Ziel gesetzt, emissionsfreie WM-Spiele zu organisieren. Durch die guten wirtschaftlichen Beziehungen kann Deutschland als Technologieführer in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz das Land bei seinen ehrgeizigen Zielen unterstützen.

Im Rahmen der derzeit stattfindenden Jahreskonferenz des Nah- und Mittelostvereins (NUMOV) im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie trafen sich der neu ernannte Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, und der stellvertretende Ministerpräsident und Chef des Diwan des Emirs von Katar, Abdullah bin Hamad Al-Attiyah, zu einem Gespräch. Im Fokus standen vor allem die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und die aktuellen Energiethemen.

Der Golfstaat besitzt hinter Russland und dem Iran das drittgrößte Erdgasvorkommen. Dazu strebt Katar an, einer der weltweit größten Flüssiggasproduzenten zu werden. Die im Jahr 2022 anstehende Fußballweltmeisterschaft in Katar soll vor allem den alternativen Energiequellen zum Aufschwung verhelfen. Der Hauptgrund für die Entscheidung die WM 2022 in Katar austragen zu lassen, liegt in der nachhaltigen Ausbaustrategie für die WM-Stadien begründet. Vorgesehene Maßnahmen sind u.a. die modulare Erweiterung bereits bestehender Stadien und der Bau eines Stadions, welches vollständig aus modularen Systemen aufgebaut werden soll. Auf diese Weise können die einzelnen modularen Einheiten auch nach der WM noch nachhaltig genutzt und für kleinere Events eingesetzt werden. Das „Qatar 2022 Bid Committee“ beauftragte den weltweit tätigen Anbieter von temporären Bauten für Events, NÜSSLI zur Ausarbeitung von entsprechenden Konzepten.

Der damit verbundene Stadienum- und -ausbau und weitere geplante Infrastrukturprojekte bieten darüber hinaus gute Geschäftsmöglichkeiten auch für deutsche Unternehmen.

Weitere Informationen: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), FIFA, NÜSSLI

Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: Katar

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