Kenia: Längste Übertragungsleitung des Landes soll Strom aus Windenergieanlagen und Geothermie-Kraftwerken zu den Verbrauchern bringen
Das spanische Unternehmen Isolux Corsán SA wurde beauftragt, in Kenia die bislang längste 400 kV-Hochspannungs-Übertragungsleitung mit 428 km Länge für die Kenya Electricity Transmission Co. (Ketraco) zu bauen.
Der spanische Infrastruktur- und Energie-Dienstleister gewann kürzlich die entsprechende Ausschreibung mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 142 Mio. Euro. Die Hochspannungsleitungen sollen Strom aus einem 300-Megawatt Windpark am Turkanasee im Norden des Landes zu den Verbrauchern ins Landesinnere transportieren. Sofern fertiggestellt, wird dieser Windpark Afrikas größter sein.
Die neuen Hochspannungsleitungen werden die Stadt Loyangalani, nahe des Turkanasees, mit der Stadt Suswa, am Stadtrand von Nairobi, verbinden. Dadurch ergibt sich gleichzeitig die Möglichkeit für mehrere Geothermie-Kraftwerke, die sich entlang der Trasse befinden, ihre erzeugten Strommengen zukünftig einzuspeisen.
Baubeginn für das Projekt, das voraussichtlich 23 Monate in Anspruch nehmen wird, ist in der zweiten Hälfte dieses Jahres. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 geplant.
Isolux mit Sitz in Madrid hat zudem Aufträge in Angola, Algerien, Gabun, Äquatorial-Guinea, Marokko und Mauretanien unter Vertrag. Dies bedeutet insgesamt ein Auftragsvolumen in Afrika in Höhe von ca. einer Mrd. Euro.
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Isolux Corsán
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