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Kenia: Windenergie und Geothermie auf dem Vormarsch
06.04.10

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Kenia: Windenergie und Geothermie auf dem Vormarsch

In Kenia beschränkt sich das Potenzial an erneuerbaren Energien nicht auf die bisher noch kaum genutzte Solarenergie. Auch das Potenzial im Bereich der Windenergie ist groß. So könnten alleine in der nördlichen Region Marsabit rund 4.000 MW an Windkapazitäten errichtet werden.

Das bislang größte Vorhaben im Bereich der regenerativen Stromerzeugung wird gegenwärtig im Norden des Landes auf den Weg gebracht, ein 300 MW-Windpark der Lake Turkana Wind Power Ltd. Das Projekt wird zu 70 Prozent durch langfristige Kredite finanziert, unter Führung der African Development Bank (ADB). Die Gesamtkosten werden auf 760 Mio. USD beziffert. Der Windpark ist ein Joint Venture zwischen einer Gruppe lokaler Anteilseigner und einem Konsortium, unter anderem mit holländischen Investoren aus der Industrie. Nach jüngsten Informationen soll die britische Aldwych International Hauptanteilseigner werden.

Auch im Bereich der Geothermie sind Erweiterungen bestehender Kraftwerkskapazitäten geplant: Kenias größter Kraftwerksbetreiber, Kenya Electricity Generating Co. (KenGen), plant eine Ausschreibung für Geothermiekraftwerk mit einer Kapazität von 280 MW. Es handelt sich um die Erweiterung der 115-MW-Anlage in Olkaria bei Naivasha, rund 90 km von Nairobi entfernt, die bis 2013 durchgeführt werden soll. Das Investitionsvolumen wird auf rund 1,5 Mrd. USD geschätzt. Finanziert werden soll das Projekt gemeinsam von KenGen, der Weltbank und Entwicklungsbanken, unter anderem aus Japan, Frankreich und Deutschland.Aktuelle Pläne sehen vor, bis 2015 im Bereich der geothermischen Stromerzeugung eine installierte Kapazität von 675 MW zu erreichen.

Weitere Informationen: https://www.gtai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT201003298008&source=DBNL&sourcetype=NL

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