Südafrika: Umsetzungsverordnung für Einspeisevergütung soll definiert werden / Wärmemarkt gerät ebenfalls in Bewegung
Die Development Bank of Southern Africa Ltd. sucht derzeit nach Beratern, um die Regierung bei der Einführung von einer Einspeisevergütung für erneuerbare Energien zu unterstützen. Bis 2013 sollen, laut offiziellen Angaben 1025 MW durch Erneuerbare-Energien-Anlagen von unabhängigen Stromproduzenten zugebaut werden. Die Einspeiseverütung wurde Ende März 2009 beschlossen (
Meldung vom 08.04.2010). Ergänzend dazu wurde Ende November 2011 die zweite Tariflinie offiziell verkündet. Die Ausschreibung des Consultants kann als Schritt gesehen werden, die fehlende Verordnungen zur Umsetzung der Tarife zu gestalten.
Auch bei der Solarthermie werden frühere Ausbaupläne (
Meldung vom 02.12.2010) nun in die Tat umgesetzt. Das südafrikanische Energieministerium will noch bis zum Ende des Finanzjahres im März 2011 insgesamt 200.000 Solarthermieanlagen in Haushalten mit geringem Einkommen installieren. Diese Initiative kann im Kontext des Regierungsplans gesehen werden, bis 2013 eine Millionen solare Warmwasserheizungen zu installieren, um den Stromverbrauch zu reduzieren und den Lebensstandard von Geringverdienern zu heben. Es wurden bereits 110 Millionen Rand (16 Millionen US-Dollar) in das Projekt investiert. Beobachter gehen davon aus, dass die doppelte Summe für das Erreichen des Märzziels benötigt wird.
Weitere Informationen:
South Africa's Department of Energy (Call for transaction advisors),
South Africa's Department of Energy (Press Release Solar Water Heating Programme)
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
Südafrika,
Solarenergie
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