Tansania: Ausgleich von Stromdefiziten mit Hilfe von Geothermie
Auf der Suche nach alternativen Energiequellen zur Überwindung der Stromknappheit im Land setzt Tansania auf den Ausbau der Geothermie. Adam Malima, Staatssekretär für Energie und Mineralien, sieht in der Erschließung erneuerbarer Energiequellen eine gute Möglichkeit dem steigenden Energiebedarf der zweitgrößten Volkswirtschaft Ostafrikas gerecht zu werden. Dabei wird vor allem auf das Interesse und Investitionen des Privatsektors gesetzt.
Durch die anhaltende Dürre in Tansania kamen die wichtigsten Wasserkraftwerke zum Erliegen und es entstand laut Aussagen des Energieministers, William Ngeleja, ein Defizit von 264 MW. Dem Geological Survey of Tanzania zufolge wird der Kapazitätsspitzenbedarf bis zum Jahr 2026 auf 1.994 MW ansteigen. 2005 lag dieser noch bei 727 MW.
Tansania liegt im Großen Afrikanischen Grabenbruch (Great Rift Valley), unter dessen Platten laut eines Berichts des United Nations Environment Programme (UNEP) ein Geothermiepotenzial von 15.000 MW vorhanden ist. Rund um die Verwaltungsregion Mbeya werden allein 650 MW an geothermischen Ressourcen vermutet.
Weitere Informationen:
Bloomberg,
Geological Survey of Tanzania,
UNEP
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Tansania,
Geothermie
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