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Uganda: Einspeisetarife auf weitere Technologien ausgeweitet
08.02.11

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Uganda: Einspeisetarife auf weitere Technologien ausgeweitet

Im Jahr 2005 basierte die Stromerzeugung in Uganda auf zwei Wasserkraftanlagen (Nalubaale Power Station; Kiira Power Station) in der Nähe der Talsperre (Owen-Falls-Damm), die den Wasserabfluss aus dem Viktoriasee in das nördlich gelegene Niltal steuert.
Ein abnehmendes Potenzial zur Stromerzeugung aufgrund schwankender Niederschläge haben die ugandische Regierung im Jahr 2007 dazu motiviert, eine Energiestrategie bis 2017 mit Hilfe erneuerbarer Energien aufzusetzen. So sollen schließlich im Jahr 2017 61 Prozent des ugandischen Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen.

In 2010 führte die ugandische Regierung unter anderem Gespräche mit der Japan International Cooperation Agency (JICA), um die Nutzungsmöglichkeiten der Geothermie im Land näher untersuchen zu können. Kürzlich wurden Einspeisetarife für eine Vielzahl von Technologien zu erneuerbaren Stromerzeugung als Renewable Energy Feed-in Tariff (REFIT) Programm verabschiedet.    

Neben den seit 2007 bereits gewährten Einspeisetarifen für kleine Wasserkraftanlagen und Bagasse befeuerte KWK-Anlagen mit einer Leistung bis 20 Megawatt werden nun mit der Initiierung der 2. Umsetzungsphase zusätzliche Technologien und damit erzeugte Strommengen mit Vorrang aus Windenergie, Geothermie, Bio- und Deponiegasen aber auch auf Basis Photovoltaik über eine Laufzeit von 20 Jahren mit Tarifen in US-Dollar gefördert, denen zudem ein Inflationsausgleichsmechanismus zu Grunde liegt.
Die Richtlinien zum REFIT Programm definieren dabei für die geförderten Technologien klare Ausbauobergrenzen in den kommenden Jahren.

Zentrale Rolle bei der Bewilligung der Förderung unter dem REFIT Programm nimmt die Strommarktaufsichtsbehörde, die Electricity Regulatory Authority (ERA) mit Sitz in der Hauptstadt Kampala ein.

Weitere Informationen: Electricity Regulatory Authority (ERA)

Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: Uganda

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