AHK-Geschäftsreiseprogramm Erneuerbare Energien - renewables - Made in Germany: Geschäftsreise nach Peru, 09.11. - 13.11.09
Das "AHK-Geschäftsreiseprogramm Erneuerbare Energien - renewables - Made in Germany" wird von den deutschen Auslandshandelskammern (AHKn) in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern realisiert und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) koordiniert. Das AHK-Geschäftsreiseprogramm ist eine Maßnahme der Exportinitiative Erneuerbare Energien – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Es bietet deutschen Unternehmen die Chance der effizienten Kontaktanbahnung in relevanten Zielmärkten für Erneuerbare-Energien-Technologien.
Allgemeine Informationen zum AHK-Geschäftsreiseprogramm und aktuelle Terminhinweise sowie weitere Angebote der Exportinitiative finden Sie
hier.http://www.exportinitiative.bmwi.de/EEE/Navigation/veranstaltungen.html
Geschäftsreise nach Peru
Vom 09. bis 13.11.2009 findet eine AHK-Geschäftsreise im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien nach Peru mit den Technologieschwerpunkten Wasserkraft, Wind- und Solarenergie statt. Die Präsentationsveranstaltung ist für den 12.11. in Lima geplant.
Peru bietet hinsichtlich seiner klimatischen und geografischen Voraussetzungen sehr gute Bedingungen für den Einsatz von Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Zurzeit deckt das Land den größten Teil seines Primärenergiebedarfs mit Öl ab (45%). Gleichzeitig sind die peruanischen Ölvorkommen stark begrenzt, die Importquote beträgt fast 90%. Dementsprechend groß ist das Interesse der peruanischen Regierung, den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und auszubauen. In 2007 wurden 65% der gesamten elektrischen Energie in Peru durch Wasserkraft erzeugt. Aufgrund der gebirgigen Topographie stellt vor allem die Kleinwasserkraft eine wichtige Option dar. Nach Schätzungen des Ministeriums für Energie und Bergbau und ELECTROPERU beläuft sich deren Gesamtpotenzial auf weitere 1.000 MW. Daher sollen im Rahmen des nationalen Plans für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete von 2008 – 2017 über 45 Millionen USD in die kleine Wasserkraft investiert werden. Hinsichtlich des Ausbaus der Windkraft wurden in den letzten drei Jahren über 60 temporäre Konzessionen zur Durchführung von Machbarkeitsstudien von Windkraftanlagen durch das Energieministerium vergeben. Die Pazifikküste mit Windgeschwindigkeiten von über 8bis 9 m/s in mehreren Gebieten bietet günstige Bedingungen für Windkraft. Das nutzbare Gesamtpotenzial liegt bei rund 22 GW. Experten gehen außerdem davon aus, dass es in Peru mittelfristig erhebliche Chancen für den Ausbau von Solarenergie gibt. Die Strahlungsintensität ist in den meisten Teilen des Landes während des gesamten Jahresverlaufs gleichmäßig auf sehr hohem Niveau. Neben der Förderung des Einsatzes von Photovoltaik in ländlichen Regionen werden Anreize für größere Investitionen im privaten und öffentlichen Sektor im Rahmen der ländlichen Elektrifizierung geschaffen. Das Gesetz zur ländlichen Elektrifizierung, welches bereits im Mai 2007 verabschiedet wurde, verpflichtet alle Lizenznehmer oder Konzessionäre netzfernen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien einen bevorzugten Zugang zu ihrem Netz zu ermöglichen. Seit Mai 2008 gibt es das Gesetz zur Förderung der Investitionen in die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien. Alle fünf Jahre muss das Ministerium für Energie und Bergbau (MINEM) einen Prozentsatz für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien festlegen. Für die kommenden fünf Jahre beträgt dieser 5%.
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