Brasilien: Versteigerung von zwei GW an Stromerzeugungskapazitäten
Die brasilianische Regierung setzt weiterhin auf die Versteigerung von Stromerzeugungskapazitäten, um neue Kraftwerksprojekte ans brasilianische Stromnetz zu bringen. Bei der am 20. Dezember stattfindenden Versteigerung von Stromerzeugungskapazitäten in Höhe von insgesamt zwei GW rechnen Beobachter damit, dass im Bieterverfahren der größte Anteil auf Windenergieprojekte entfallen wird. Dies gilt auch im Kontext konkurrierender Wasserkraft- und Gaskraftwerkskapazitäten, die entweder aufgrund der schwierigeren Genehmigungslage und Unsicherheiten im Bereich der Brennstoffversorgung bereits in der Vergangenheit weniger Zuschläge erhalten haben.
Für das anstehenden Bieterverfahren sind bereits insgesamt über 300 Wind- und 14 Wasserkraftvorhaben registriert. Kraftwerksprojekte, die einen Zuschlag erhalten werden, müssen dann bis 2016 in Betrieb gehen. Im August dieses Jahres fand bereits die dritte Versteigerung von Windkapazitäten statt. Der durchschnittliche Angebotspreis lag bei BRL 99,58 pro Megawattstunde (62,16 US-Dollar/MWh) und damit deutlich unter dem Angebotspreis des Jahres 2010
Vgl. auch Meldung vom 29.08.2010.
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