Chile: Ausschreibung zur Vergabe von 21 weiteren Konzessionen
Ende vergangene Woche wurde der Ausschreibungsprozess für die Erforschung 21 weiterer potenzieller Geothermie-Standorte offiziell eröffnet. Die betreffenden Gebiete liegen zwischen den Regionen Tarapacá und Los Rios im Norden des südamerikanischen Landes.
Interessierte Unternehmen haben bis zum 30. September die Möglichkeit an der internationalen Ausschreibung teilzunehmen. Beobachter gehen von zusätzlichen Investitionen von zehn Mio. US-Dollar aus.
Der Energieminister Chiles, Ricardo Reineri, betonte zu dieser Gelegenheit den hohen Stellenwert der geothermischen Stromversorgung für die zukünftige Energieversorgung des Landes. Sein Ministerium beabsichtigt in den kommenden Jahren mehr als 170 Konzessionen zu vergeben.
Insgesamt wurden bereits 24 Konzessionen zur Erforschung sowie sechs Ausschreibungen zur Förderung vergeben. Raineri verwies auch auf die noch ausstehende Änderung des Gesetzes 19.657, durch die Hemmnisse der bisherigen Vergabepraxis im Bereich der Geothermie beseitigt werden sollen.
Die chilenische Regierung strebt an bis zum Jahr 2020 insgesamt 20 Prozent der installierten Stromerzeuungskapazitäten über die sogenannten „energías renovables no convencionales“ (ERNC) (die große Wasserkraft zählt nicht zu dieser Kategorie) zu decken.
Weitere Informationen: hier
Zusätzliche Informationen der Exportinitiative Erneuerbare Energien: Chile
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