Costa Rica will geothermisches Potenzial nutzen
In Zentralamerika gilt Costa Rica als eines der Länder mit dem umweltfreundlichsten Energiemix. So basiert die nationale Stromerzeugung vor allem auf Wasserkraft. Im Zuge des Klimawandels steht das Land aber vor neuen Herausforderungen: Leere Staubecken zwingen das Land zur Suche nach Alternativen. Ein wachsender Energiebedarf verschärft diese Ausgangslage. Der Einsatz Erneuerbarer Energie Technologien rückt daher verstärkt in das Interesse der costa-ricanischen Regierung.
So verfolgt die Regierung unter anderem im Geothermie-Bereich das Ziel, mit internationalen Partnern Projekte zu realisieren. Aufgrund der guten geologischen Bedingungen vor Ort können unter Einsatz des Wärmeträgers Pentan bereits in relativ niedriger Tiefe gute Ergebnisse erzielt werden. Neben den günstigen natürlichen Bedingungen erscheint der Einsatz von geothermischen Kraftwerken auch unter ökonomischen Gesichtspunkten attraktiv. Angaben des Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) zufolge entstehen Kosten von etwa 0,03 USD / kWh. Damit wäre die Energieerzeugung um rund ein Zehntel günstiger als bei konventionellen Wärmekraftwerken.
Weitere Informationen:
www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200806188010&source=DBNL&sourcetype=NL
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