El Salvador setzt Investitionsanreize für Erneuerbare Energien
Im November 2007 verabschiedete das salvadorianische Parlament ein Gesetz, dass die Nutzung Erneuerbarer Energien mit steuerlichen Anreizen belohnt. Die Initiative treibt vor allem den Bau von Kleinkraftwerken voran, wodurch insbesondere ländliche Regionen schneller mit Elektrizität versorgt werden können.
Durch eine Zollbefreiung beim Import von Kraftwerks-Bauteilen und durch eine Steuerbefreiung fördert das neue Gesetz vor allem die Konstruktion von Minikraftwerken mit einer Leistung von bis zu 10 MW. Die Zollbefreiungen gelten zwar auch für Kraftwerke mit einer Leistung von bis zu 20 MW, jedoch ist ihre Gültigkeitsdauer kürzer. Während Anlagen bis zu 10 MW zehn Jahre lang steuerfrei laufen, gilt diese Vergünstigung für größere Kraftwerke nur fünf Jahre lang. Das Gesetz soll nationale und internationale Investoren motivieren, in El Salvadors Energiesektor zu investieren.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes wurde unter anderem angeregt, einen Fond zur Förderung der Stromproduktion aus regenerativen Energiequellen einzurichten. Dieser soll mit einem Volumen von zunächst 125 Mio. US$ vor allem die Entwicklung von Solarenergie Projekten vorantreiben. Interessante Geschäftsmöglichkeiten sehen Beobachter vor allem im Bereich von Straßenbeleuchtungen und in privaten Haushalten bei der Warmwasserproduktion. Steigende Strompreise sorgen dafür, dass sich auch vermehrt private Hausbauer für Formen regenerativer Energiegewinnung interessieren.
Weitere Informationen:
www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200711228003&source=DBNL&sourcetype=NL
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