Grenzübergreifendes Stromnetz zwischen Panama und Kolumbien
Der Bau eines grenzübergreifenden Netzes zwischen Panama und Kolumbien wird zukünftig auch zwei Wirtschaftsregionen verbinden. Die geplante Infrastrukturmaßnahme wird mit Etablierung einer Nord-Süd-Strombörse einhergehen. Auf einer internationalen Marktplattform wird Energie gehandelt werden. Bei den Ausschreibungen zur Realisierung dieser Pläne finden Consultants, Ingenieure und Zulieferer interessante Geschäftsmöglichkeiten. Für Investoren in beiden Regionen wächst der Markt schlagartig um mehrere Absatzländer. Die Verbindung der Stromnetze zwischen Panama und Kolumbien wird von den Unternehmen Etesa (Empresa de Transmisión Eléctrica, S.A.) und ISA (Interconexión Eléctrica, S.A.) in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren hergestellt.
Die Hochspannungsleitung, die Zentral- und Südamerika miteinander verbindet, wird ihre Arbeit zunächst mit einer Kapazität von 300 MW aufnehmen. Bis 2015 soll diese dann verdoppelt werden. Das Projekt ermöglicht erstmals den überregionalen Stromhandel zwischen dem südlichen und dem nördlichen Lateinamerika.
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