Nicaragua: Weltbank stellt Fonds für 72 MW Geothermieprojekt zur Verfügung
Die IFC hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass Sie insgesamt 190 Millionen Euro zur Realisierung eines Geothermieprojekts in Nicaragua zur Verfügung stellen wird.
Die IFC wird die Mittel dem Unternehmen Polaris Energy Nicaragua für die Realisierung des Projektes zur Verfügung stellen. IFC machte deutlich, dass es sich beim dem Projekt zum ersten Mal um ein gefördertes Vorhaben handeln würde, bei dem auch die Exploration mitfinanziert wird.
Derzeit verfügt das Land im Geothermiebereich über eine installierte Kapazität von rund 88 MW; rund 40 Prozent der gesamten Energieverbrauchs werden importiert.
Neben der steuerlichen Förderung erneuerbarer Energien bestehen keine weiteren spezifischen Fördersysteme. Öffentliche Ausschreibungen dominieren den Sektor. Ende vergangenen Jahres ist der erste Windpark des Landes ans Netz gegangen. Beobachter rechnen insbesondere mit einem weiteren Zuwachs im Bereich der Geothermie. Die IFC betrachtet das Projekt eigenen Angaben zur Folge als ein Referenzprojekt für Zentralamerika.
Als Teil der Weltbankgruppe ist die IFC im Bereich der Finanzierung des Privatsektors in Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv und tritt darüber hinaus im Kontext der Politik- und Unternehmensberatung auf. In der Vergangenheit hat die Gesellschaft ihre Aktivtäten verstärkt auf den Energiesektor konzentriert.
Weitere Informationen:
http://www.ifc.org/ifcext/media.nsf/content/SelectedPressRelease?OpenDocument&UNID=3BEDDCFA8FC0F21B852577D500568985
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
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