Peru: Erneute Versteigerung im Strombereich geplant
Der Markt für erneuerbare Energietechnologien gerät im Andenstaat Peru langsam in Bewegung. Bereits seit längerem verfügt das Land über eine Einspeisevergütung im Strombereich für Projekte mit einer Leistung von unter einem MW. Selbst mit dem zusätzlich auf dem Spotmarkt erzielten Preis konnten in der Vergangenheit jedoch die Kosten der Energieerzeuger nicht gedeckt werden.
Ende 2009 wurde daher erstmals eine Versteigerung von regenerativen Stromerzeugungskontingenten als neues Förderinstrument durchgeführt. Die lokale Aufsichtsbehörde Organismo Supervisor de Inversión en Energía y Minería (Osinergmin) (
Meldung vom 09.02.1010) vergab Lizenzen für Projekte mit einer Gesamtkapazität von insgesamt 411 MW. Die Laufzeit der garantierten Vergütung für die genehmigten Projekte betrug 20 Jahre.
Der peruanische Energieminister Daniel Cámac kündigte nun an, dass sein Ministerium in den nächsten Wochen eine weitere Versteigerung im Strombereich über die staatliche Entwicklungsagentur Agencía de Promoción de la Inversión Privada veröffentlichen wird. Derzeit prüft das Ministerium die genauen Modalitäten wie die Gesamtkapazität der Projekte und den Rechtsrahmen der Ausschreibung.
Weitere Informationen:
Ministerio de Energía y Minas
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