Hawaii verdoppelte PV-Kapazität in 2010
Laut Aussagen des Energieversorgers Hawaiian Electric Co. (HECO) haben sich 2010 die Neuinstallationen von kleinen PV-Anlagen beinah verdoppelt. An das HECO-Netz wurden 3.967 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 13 MW angeschlossen, in 2009 waren es insgesamt 1.916 Anlagen. HECO ist der größte Energieversorger Hawaiis und versorgt 95 Prozent der Bevölkerung in dem US-Bundesstaat.
Der starke Zubau ist auf die attraktive Förderung der Solarenergie auf Hawaii zurückzuführen. Bis zu 65 Prozent der Investitionskosten können durch direkte Subventionen und Steuervergünstigungen gedeckt werden. Zudem verfügt Hawaii seit Oktober 2010 über eine Einspeisevergütung für Solaranlagen bis 500 kW, allerdings wird diese eher als unattraktiv bewertet. Einen weiteren wichtigen Faktor in der Entwicklung der Solarenergie auf Hawaii stellt der hohe Strompreis dar, der aktuell 0,285 USD/kWh beträgt. Im US-Durchschnitt liegt dieser an der Spitze und ist durch die große Abhängigkeit Hawaiis vom Erdöl begründet.
Der sonnenreiche Bundesstaat Hawaii könnte bis 2030 beinah 70 Prozent des Energiebedarfes durch erneuerbare Energien decken.
Ausführliche Informationen zu dem Markt für erneuerbare Energien in den USA werden im kürzlich veröffentlichten
Exporthandbuch Erneuerbare Energien USA 2010/2011 der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) dargestellt. Die Publikation geht auch detailliert auf die Marktentwicklungen in Hawaii ein.
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
USA,
Solarenergie,
Exporthandbuch Erneuerbare Energien USA 2010/2011
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