USA: Colorados neuer RES auf 30 % (2020) / Oregon beschneidet Business Energy Tax Credit
Colorado erlässt zweithöchsten Renewable Energy Standard in den USA
Am 22.03.2010 unterzeichnete der Gouverneur Colorados, Bill Ritter, den bislang zweihöchsten Renewable Energy Standard (RES) nach Kalifornien. Der neue RES schreibt vor ab 2020 mindestens 30 % der Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Das Gesetz schließt eine Energieerzeugung aus großer Wasserkraft, im Gegensatz zum kalifornischen RES, aus. Die Regierung betrachtet den RES als Teil einer Standortpolitik die vor allem Solar- und Windfirmen anlocken und neue Arbeitsplätze in dem Bundesstaat schaffen soll.
Mehr Informationen erhalten Sie auf den Seiten des
Gouverneurbüros.
Oregon beschneidet Steuervergünstigungen im Energiebereich
Der Gouverneur des nordwestlichen Bundesstaates Oregon, Ted Kulongoski, hat am 18.03.2010 eine Reformierung der Steuervergünstigung von erneuerbaren Energien, dem sogenannten Business Energy Tax Credit (BETC), beschlossen. Demnach wird die die mögliche Steuervergünstigung für Windenergieprojekte im von derzeit 10 Mio. USD im laufenden Jahr auf 3,5 Mio. USD, in 2011 auf 2,5 Mio. USD und in 2012 auf 1,5 Mio. USD gekürzt. Ab 2012 soll das Programm auslaufen. Weiterhin der BETC für zwei Jahre auf 300 Mio. USD für EE-Projekte und auf 200 Mio. USD für Herstellungskapazitäten gedeckelt werden, dafür soll das Programm für Herstellungskapazitäten von EE-Anlagen bis zum Jahr 2014 laufen. Außerdem etabliert das neue Gesetz Performance-Standards für erneuerbare Energieerzeugung und ermöglicht die Rückforderung von Steuervergünstigungen im Falle einer Unterschreitung dieser Standards.
Mehr Informationen erhalten Sie auf den
Seiten der Regierung von Oregon.
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