USA: Energiepolitische Konsolidierung
Nancy Pelosi, Sprecherin des U.S.-Repräsentantenhauses, kündigte eine Initiative führender Kongressmitglieder an, die ausstehenden Gesetzesentwürfe zu Standards der erneuerbaren Energieerzeugung, des Netzausbaus, der Netznutzung und der Einspeisung in einen Entwurf zusammenzufassen. Der Sprecher des Senats Harry Reid unterstützt das Anliegen des Kongresses. Anstelle der zahlreichen Einzelentwürfe sollen die neuen Regelungen in einem großen Klimaschutz- und Energiepaket zusammengeschnürt und noch vor dem nächsten Gipfel in Kopenhagen auf den Weg gebracht werden. Um den Weg für die angekündigten Investitionen in erneuerbare Energien zu erleichtern, ist die Regierung derzeit offensichtlich bemüht günstige politische Rahmenbedingungen festzulegen.
Genehmigungen für Offshore-Anlagen zur Energiegewinnung sollen vereinheitlicht werden
Das U.S. Department of the Interior (DOI) und die Federal Energy Regulatory Commission (FERC) gaben letzte Woche bekannt, sich künftig bei der Genehmigung von Offshore-Windenergieanlagen und Gezeitenkraftwerken besser zu koordinieren. Ziel dieser Bemühungen ist es, Prinzipien für Flächenverpachtung, Baugenehmigung und Standortauswahl zu entwickeln, die eine Zusammenarbeit beider Regulierungsbehörden ermöglichen. Bisher ist die Zuständigkeit für den Bau und den Anschluss von Offshore-basierter Stromerzeugung auf diese zwei voneinander unabhängigen Institutionen aufgeteilt, was Genehmigungsverfahren in der Vergangenheit stark verkompliziert hat.
Texas: Gesetzentwürfe zu weiterer Förderpolitik eingereicht
Dem texanischen Parlament in Austin wurden am 18.03.2009 Gesetzesentwürfe zum Ausbau erneuerbarer Energien von zwei Regierungsmitgliedern vorgelegt. Der Entwurf soll abseits der schon intensiv genutzten Windenergie zum Ausbau der installierten Leistung bei Solarenergie, Geothermie (Schwerpunkte) und Bioenergie auf 4 TW bis 2020 führen. Laut einer in 2008 verfassten Studie des State Energy Conservation Office verfügt Texas U.S.-weit über das größte Potenzial für die Nutzung regenerativer Energiequellen und nutzt mit einer installierten Leistung von rund 5,8 TW die Windenergie bereits doppelt so stark wie Kalifornien.
Weitere Informationen:
http://www.ens-newswire.com/ens/mar2009/2009-03-18-092.asp
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