USA: Neuer kalifornischer Gouverneur Jerry Brown fordert Einspeisetarife
Seit der letzten Amtszeit Jerry Browns in den frühen 1980ern ist Kalifornien hinter andern US-Bundesstaaten in puncto Erneuerbarer zurückgeblieben. Zu Bestzeiten erzeugt der Sonnenstaat an der Westküste der USA etwa zwei Prozent seines Stroms durch Windenergie und weniger als ein Prozent durch Solarenergie. Einige Staaten des mittleren Westen erzeugen mehr als sieben Prozent ihres Stroms auf Basis von Erneuerbaren, meistens Windenergie.
Der neue Gouverneur Kaliforniens spricht sich für den Zubau von insgesamt 20.000 MW an erneuerbaren Energien bis 2020 aus, wovon 12.000 dezentral errichtet werden sollen. Hierfür hält der Politiker die Einführung von Einspeisetarifen für unabdingbar.
Man geht davon aus, dass 12.000 MW an dezentral errichteten Erneuerbare-Energien-Anlagen zwischen 15 bis 25 TWh Strom jährlich produzieren könnten, dies entspricht einem Anteil von fünf bis acht Prozent des gegenwärtigen Verbrauchs. Die gesamt gewünschte EE-Kapazität von 20.000 MW könnte 30 bis 40 TWh pro Jahr erzeugen, was einem Anteil von zehn bis 13 Prozent am Stromverbrauch entspricht.
Weitere Informationen:
Website Jerry Brown
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