USA: Stärkste Zunahme der Windkapazitäten in 2011 in Kalifornien
Die Windenergie deckt zurzeit etwa fünf Prozent des gesamten kalifornischen Strombedarfs, genug um etwa 400.000 Haushalte übers Jahr mit Strom zu versorgen. Gemäß der California Wind Energy Association (CalWEA) wurden in 2011 insgesamt 921,3 MW an Windenergie in dem Bundesstaat im Südwesten der USA installiert, mehr als anderenorts in den USA. Die meisten Projekte konzentrieren sich auf das Gebiet rund um die Stadt Tehachapi im Kern County. Einige große Projekte wurden aber auch in den Counties Solano, Contra Costa und Riverside realisiert.
Seit 2002 hat sich somit die Windenergie in Kalifornien verdoppelt. Gegenwärtig sind nahezu 4.000 MW an Windkraft im Golden State installiert, das entspricht bundesweit Rang drei, hinter Texas und Iowa.
Die amerikanische Windindustrie tritt derzeit vehement für eine Weiterführung der bundesweiten Förderung für erneuerbare Energien durch den sogenannten Production Tax Credit (PTC) ein. Dieser läuft planmäßig Ende des Jahres aus, was einen herben Rückschlag für die Windindustrie vor Ort bedeuten würde. So wird die Branche nicht müde zu betonen, dass die Windkraft sauber und unendlich verfügbar sei, die USA unabhängiger von ausländischen Ölimporten mache und den Amerikanern neue Jobs schaffe.
Auch Präsident Obama hat sich jüngst in seiner Rede zur Nation explizit für eine Verlängerung des PTC ausgesprochen. Es bleibt abzuwarten, wie der amerikanische Gesetzgeber darauf reagiert.
Weitere Informationen:
Los Angeles Times,
CalWEA
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
USA,
Exporthandbuch Erneuerbare Energien USA 2010/2011,
Windenergie
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