USA/New Mexico: Änderungen im Renewable Portfolio Standard
Wie bereits in vorherigen Ausgaben berichtet, ist die Gesetzgebung für Erneuerbarer Energien in den USA in Bewegung. So sieht der vom Repräsentantenhaus gebilligte Gesetzentwurf für einen "Renewable Portfolio Standard" (RPS) einen USA-weit geltenden Mindestanteil von 11% für Strom aus regenerativen Energiequellen im Jahr 2020 vor. Im US-amerikanischen Vergleich gilt bisher der "Sunshine State" Kalifornien dank seiner Förderpolitik als Vorreiter.
Diesen Monat hat auch der Bundesstaat New Mexico den bereits zu Anfang des Jahres verabschiedeten RPS modifiziert. Im geänderten RPS sind Mindestanteile der verschiedenen EE-Technologien festgelegt, um den vorgeschriebenen Anteil von Strom aus regenerativen Energien von 20% bis 2020 zu erreichen. Der veränderte RPS verpflichtet Energieversorger in New Mexico bis 2011 den gesetzlich vorgeschriebenen Anteil von RE-Strom unter anderem durch den Einsatz von Solarenergie und Windenergie mit einem Mindestanteil von jeweils 20% zu erreichen. Der Anteil der aus Biomasse- und Geothermienutzung gewonnen Energie muss jeweils mindesten 10% ausmachen. Im Vergleich mit bereits bestehenden Quotenregelungen in den anderen US-Bundesstaaten nimmt New Mexico mit der Implementierung dieser impliziten Ausbauziele für einzelne Technologien eine Sonderstellung ein.
Im
Praxisreport Solarmarkt USA/Kalifornien 2007 finden sich auch generelle Informationen zu den Quotenregelungen und Ausbauvorhaben weiterer US-Bundesstaaten. Der im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien veröffentlichte Report wird im September erscheinen.
Ansprechpartner:
Thomas Wenzel, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Tel. + 49 (0)30 72 61 65 – 613, E-Mail: wenzel@dena.de
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