Frankreich ändert Einspeisevergütung für Solarenergie
Frankreichs Regierung hat am 13.01.2010 die Einspeisetarife für die Solarenergie geändert. Diese fallen niedriger aus, als die zuletzt im September letzten Jahres modifizierten Tarife. Gleichzeitig wurden die Tarife für die Geothermie- und Biomassenutzung erhöht. Die neue Förderstruktur gilt voraussichtlich bis 2012, danach greift eine jährliche Degression. Die Einspeisetarife werden für eine Dauer von 20 Jahren garantiert. Genehmigungsverfahren, die Ende 2009 eingereicht wurden, müssen nun erneut eingereicht werden. Im Gegensatz zu anderen Einspeisegesetzen innerhalb der EU werden mit dem neuen Förderregime noch feinere Unterscheidung hinsichtlich der gebäudeintegrierten PV sowie den konkreten Anlagenstandorten getroffen.
Die neue Tarifstruktur im Überblick:
- 58 Eurocent/kWh für neue technische Lösungen auf dem Gebiet der gebäudeintegrierten PV auf Eigenheimen, Schulen und Krankenhäusern
- 50 Eurocent/kWh für neue technische Lösungen auf dem Gebiet der gebäudeintegrierten PV auf Gebäuden im gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich
- 42 Eurocent/kWh für herkömmliche gebäudeintegrierte PV oder Dachanlagen
- Der Tarif für Freiflächenanlagen liegt je nach Standort (abhängig von Strahlungsintensität) zwischen 31,4 und 37,7 Eurocent.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Detaillierte Informationen über Solarenergie in Frankreich sind im neu erschienenen
Praxireport Solarmarkt Frankreich zu finden.
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