Frankreich: Ausschreibungen für PV-Projekte bevorzugt
In Zukunft soll der Bau von PV-Anlagen mit Ausschreibungsverfahren beschränkt werden. Laut einer aktuellen Stellungnahme von Philippe de Ladoucette, Vorsitzender der Commission de Régulation de l’Enérgie (CRE), der französischen Energiebehörde, stellen die Ausschreibungen eine gute Alternative zu den festen Einspeisetarifen dar. Auf diesem Weg soll der Zubau, vor allem von großen Freiflächenanlagen begrenzt-und Kosten minimiert werden.
Zum 13.01.10 wurden bereits die Einspeisetarife für PV gekürzt (siehe
Meldung vom 15.12.10). Die Förderkürzungen sollen die sogenannte spekulative Blase verringern, so Premierminister Francois Fillon. Im Dezember vergangenen Jahres wurden sogar PV-Projekte mit einer Kapazität von mehr als 3 kW für drei Monate außer Kraft gesetzt, um mögliche Subventionskürzungen und Maßnahmen für eine Begrenzung nach den hohen Zuwachsraten von PV-Anlagen zu testen.
Laut Industrieminister, Eric Besson wird die Reform des Solarstrommarktes nach dem 11. Februar erwartet.
Weitere Informationen:
Ministère de l'écologie, du développment durable, des transports et du logement
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