Frankreich: Erster Stromliefervertrag Europas außerhalb gewährter PV-Einspeisetarife geschlossen
Zur Refinanzierung eines 120 MW-PV-Kraftwerkvorhabens in Frankreich schlossen der französische Projektentwickler Solairedirect SA und zwei französische Versorgungsunternehmen kürzlich einen Stromliefervertrag über einen Zeitraum von 30 Jahren ab. Zu Beginn der Vertragslaufzeit wurde die Vergütung in Höhe der aktuellen PV-Einspeisetarife ausgehandelt. Für die folgenden Jahre ist eine Absenkung des Abnahmepreises orientiert am Handelspreis vorgesehen.
Der Stromliefervertrag konnte aufgrund gesunkener Kosten bei der Projektentwicklung, durch verbesserte Finanzierungsstrukturen und niedrigere Investitionskosten zustande kommen, so der Managing Director von Solairedirect, Thierry Lepercq. Demnach sind laut Solairedirect SA die Gestehungskosten für Solarstrom in den letzen fünf Jahren um bis zu 85% gesunken.
Die PV-Einspeisevergütung wird in Frankreich derzeit über eine Laufzeit von 20 Jahre gewährt. Die installierte PV-Kapazität Frankreichs betrug Ende Juni 2011 1,47 GWp.
In Indien erhielt die Solairedirect SA als günstigster Anbieter bereits im Dezember 2011 im Rahmen einer Ausschreibung von 350 MW an zu vergebenen PV- Kapazitäten einen Zuschlag für ein fünf MW-PV-Kraftwerksvorhaben. Das Angebot lag 38 Prozent unter dem Durchschnittspreis der ersten Auktionsrunde der indischen National Solar Mission (vgl.
Marknachricht vom 07.12.2011).
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Indien
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