Griechenland: Bundeswirtschaftsminister Rösler setzt sich für die Gründung einer griechischen Förderbank ein
Vergangene Woche reiste Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zu Kooperationsgesprächen mit griechischen Regierungsmitgliedern nach Athen. Dabei standen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands und die Rolle deutscher Investoren bei der Finanzierung von gewerblichen Investitionsprojekten auf der Agenda.
Ergebnis der Gespräche zwischen dem Bundeswirtschaftsminister und seinem griechischen Amtskollegen Michalis Chrysochoidis war die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung, nach der sich deutsche Unternehmen an Investitionsprojekten in den Wirtschaftszweigen Erneuerbare Energien, Elektro- und Medizintechnik und Maschinenbau beteiligen wollen. In diesem Rahmen setzt sich Minister Rösler für den Aufbau einer griechischen Förderbank ein, die aus nicht abgerufenen Mitteln des EU-Kohäsionsfonds getragen werden soll.
Im Bereich der erneuerbaren Energien, könnte vor allem die deutsche Solarbranche von den Kooperationsaktivitäten mit Griechenland profitieren. So bot sie beispielsweise an, fünf Prozent zu den 20 Mrd. Euro des "Helios"-Plans der griechischen Regierung beizusteuern. Voraussetzungen für weitere Investitionen in den griechischen Solarmarkt sind nach Angaben von Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, eine Anpassung der Einspeisevergütung für Solarstrom, die Ausweisung konkreter Bebauungsflächen und die Erleichterung der Finanzierung für neue Solarprojekte.
Weitere Informationen:
BMWi-Pressemitteilung,
FAZ
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