Großbritannien: Neue Regierung möchte Einspeisetarife ausbauen
Die neue britische Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag den Ausbau von Einspeisetarifen für erneuerbare Energien angekündigt. Zwei Monate nachdem die alte Regierung den ersten Einspeisetarif der Inselstaaten für Hausbesitzer verwirklichte (s.
Meldung vom 02.02.2010), plant das Regierungsbündnis aus Konservativen und Liberalen den Ausbau des Einspeisevergütungssystems auch für größere Anlagen.
Gleichzeitig möchte die Koalition die ROCs (Renewable Obligation Certificates) als Kernstück des herkömmlichen Fördersystems, den ROs (Renewable Obligations), beibehalten. Während ihrer Wahlkampagne kündigten die Konservativen den Ausstieg aus den ROs zugunsten eines Einspeisetarifsystems an. Der britische Windverband hat allerdings vor einem zu raschen Ausstieg aus dem alten System gewarnt, da eine Förderlücke zu befürchten sei.
Vor der Wahl veröffentlichten die Konservativen ein Manifest in welchem dezidiert die Solarsiedlung in Freiburg i. Brsg. als Best-Practise-Beispiel für den Ausbau und die Integration von erneuerbaren Energien genannt wird.
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