Großbritannien: Schottland plant fünf GW an Offshore-Kapazität
Die schottische Regierung veröffentlichte Ende März einen Plan für ihre zukünftige Offshore-Entwicklung. In dem Plan werden unter anderem sechs Offshore-Standorte vor der Küste Schottlands identifiziert, die für die Entwicklung von bis zu fünf GW im Jahr 2020 geeignet sind.
Im Einzelnen beinhaltet der Plan der schottischen Regierung folgende Punkte:
- Ausweisung von sechs Offshore-Standorten, für bis zu fünf GW bis 2020
- Identifikation von 25 weiteren Offshore-Standorte für eine Entwicklung über 2020 hinaus.
- Drei bereits in der Vergangenheit geplante Offshore-Standorte wurden auf Grund negativer Umweltauswirkungen wieder aus dem Portfolio gestrichen.
Man geht davon aus, dass die Regierung Informationen zu den nächsten Schritten Ende Juni veröffentlichen wird. Von dem starken Ausbau der Offshore-Windkraft Schottlands erhofft sich die Regierung Investitionen in die schottische Wirtschaft von über sieben Mrd. Britischen-Pfund (7,9 Mrd. Euro) und bis zu 28.000 neue Arbeitsplätze bis 2020.
Schottland verfügt Schätzungen zufolge über ein technisches Potenzial von bis zu 206 GW an Offshore-Windkraft, Wellen- und Gezeitenkraft zusammen. Das entspricht etwa 40 Prozent des gesamten Potenzials Großbritanniens. Sollte hiervon nur ein Drittel genutzt werden, geht die Regierung von Einnahmen aus dem Stromverkauf von bis zu 14 Mrd. Britischen-Pfund (15,9 Mrd. Euro) bis zum Jahr 2050 aus.
Weitere Informationen:
The Scottish Government,
Blue Seas, Green Energy - A Sectoral Marine Plan for Offshore Wind Energy in Scottish Territorial Waters
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien:
Großbritannien,
Windenergie
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