Italien: Einspeisetarife sind für nahezu 2.000 MW an Photovoltaikleistung verantwortlich
Italien gab kürzlich bekannt, dass im vergangenen Jahr insgesamt 1.850 MW an PV-Systemen im Land installiert wurden, was auch Schätzungen der Solarindustrie noch überstieg.
Das italienische Unternehmen Gesore dei Servizi Energetici (GSE) geht sogar noch weiter und meldete, dass die Datenerfassung zur PV für 2010 noch nicht abschlossen ist und man davon aus geht, dass eine Kapazität von 3.000 MW aus bis zu 150.000 PV-Anlagen installiert sein werden, wenn die Datenerfassung in Gänze beendet ist.
Zum Vergleich: in 2009 lag die installierte Leistung bei 711 MW, in 2008 bei 340 MW und 2007 bei 60 MW.
GSE gab weiterhin bekannt, dass sich noch zusätzliche 4.000 MW an PV-Projekten in der Pipeline befinden, was voraussichtlich zu einer installierten Gesamtkapazität von 7.000 MW führen wird. Italiens Ziel für PV im Jahr 2020 liegt bei 8.000 MW.
Solarexperten Italiens sind sich einig, das enorme Wachstum der Branche ist alleine der Einspeisetarifregelung, dem Conto Energia, geschuldet. Gegenwärtig erzeugt das südeuropäische Land etwa ein Prozent seines Strombedarfs aus PV.
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