Neue Marktstudie: Länderprofil Dänemark
Das Königreich Dänemark hat sich von einer 99-prozentigen Energieabhängigkeit in den 1970er Jahren zum Nettoexporteur von Gas, Öl und Strom innerhalb der Europäischen Union entwickelt. Entscheidend dazu beigetragen haben Rohstofffunde in der Nordsee, von deren Förderung nur etwa 60 Prozent für den Eigenbedarf benötigt werden und die das Königreich neben England und Norwegen zum drittgrößten Ölproduzenten in Europa machen.
Dennoch gilt Dänemark als einer der Vorreiter bei der Förderung von erneuerbaren Energien. Es ist das Ziel Dänemarks, im Jahre 2020 30 Prozent seines Endenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu generieren. Gegenwärtig sind es ca. 20 Prozent. Darüberhinaus möchte das Land seinen Strombedarf zu über 50 Prozent in 2020 ebenfalls aus Erneuerbaren decken. Insbesondere die Windenergie soll mit einem Anteil von über 30 Prozent hierzu beitragen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bioenergie. Aufgrund eines parteiübergreifenden Konsens und der Implementierung eines Erneuerbaren-Energien-Gesetzes ist die Förderung der Energie aus erneuerbaren Quellen in Dänemark gut organisiert. Dies gilt insbesondere für die Förderung der Windenergie und für die Förderung von Biogas und Biokraftstoffen. Der dänische Staat ist hier insbesondere auf der Suche nach Investoren zur Förderung von Innovationsprojekten (Biogas, Biokraftstoffe, Wellenenergie) und zum Ausbau der Offshore-Windkapazitäten.
Das Länderprofil Dänemark gibt Auskunft durch welche Maßnahmen und durch welche Technologie die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung und zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll.
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