Neue Marktstudie: Länderprofil Luxemburg
Luxemburg ist zu 98 Prozent von Energieimporten abhängig. Die wichtigsten Energieträger sind Mineralölprodukte und Erdgas, welche aus dem Ausland eingeführt werden. Um der starken Importabhängigkeit entgegenzuwirken, möchte Luxemburg die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen ausweiten und die Energieeffizienz verbessern. Das Land strebt das Ziel an in 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch auf elf Prozent zu steigern. Heute liegt er bei knapp über zwei Prozent.
Zur Förderung der Erneuerbaren im Stromsektor verfügt das Großherzogtum über ein Einspeisetarifsystem, das die Nutzung regenerativer Energien bis auf die geothermische Stromerzeugung fördert. Der luxemburgische Energiemarkt ist seit Mitte 2007 komplett liberalisiert.
Die Windenergie soll neben der Bioenergie einer der führenden Energieträger beim Ausbau der Erneuerbare-Energien-Kapazitäten in Luxemburg werden. Auch Photovoltaik-Installationen stellen trotz Veränderung der Fördermaßnahmen weiterhin einen profitablen Markt dar, der bis 2020 laut Planung der Regierung weiter ausgebaut werden soll.
Das Länderprofil Luxemburg gibt Auskunft durch welche Maßnahmen und durch welche Technologie die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung und zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll.
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