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Neue Marktstudie: Länderprofil Slowenien
29.06.11

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Neue Marktstudie: Länderprofil Slowenien

Sloweniens Energiemarkt ist nach wie vor zu einem beträchtlichen Teil von importierten, fossilen Energieträgern abhängig.

Im Rahmen des National Renewable Energy Action Plan (NREAP) werden ambitionierte Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien gesteckt. Bis zum Jahr 2020 will Slowenien 25 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs aus regenerativen Energien abdecken, fünf Prozent mehr als von EU-Richtlinien eingefordert werden. Im Rahmen des Planes wurden Einspeisevergütungen für erneuerbare Energieressourcen geschaffen, welche den Ausbau von Windkraftanlagen, PV-Systemen, Geothermie und Bioenergie zur Stromerzeugung vorantreiben sollen. Größte Bedeutung wird jedoch der Wasserkraft zukommen, die schon jetzt einen Anteil von 29 Prozent an der slowenischen Bruttostromerzeugung aufweist.

Als Mitgliedsstaat der EU ist Slowenien an die Richtlinien der Europäischen Union gebunden und hat diese in die nationale Gesetzgebung integriert. Seit dem Jahr 2004 ist der Erdgasmarkt des Landes liberalisiert und im Jahr 2007 wurde der Strommarkt für alle Marktteilnehmer geöffnet. Nach wie vor sind jedoch die großen Energieunternehmen in staatlicher Hand.

Ambitionierte Zielsetzungen des NREAP und umfangreiche Förderinstrumente haben sich bislang positiv auf die Entwicklung erneuerbarer Energien ausgewirkt und versprechen auch eine weiterhin positive Entwicklung des Marktes für erneuerbare Energien in Slowenien.

Das Länderprofil Slowenien gibt Auskunft durch welche Maßnahmen und durch welche Technologie die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung und zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Information und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: Slowenien

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