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09.01.08

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Polen: Windparks im Aufwind

Bis 2020 soll der EE-Anteil laut EU-Vorgaben 20% betragen. Das polnische Wirtschaftsministerium will bis 2010 einen Anteil von 10% erreichen. Zur Verwirklichung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien stehen Polen zudem 1,5 Mrd. Euro aus den EU-Programmen zur Entwicklung von Infrastruktur und Umwelt sowie ländlichen Gebieten zur Verfügung. Windkraft hat dabei noch großes Wachstumspotenzial in Polen. Die Gesamtkapazität der Windfarmen in Polen soll laut Schätzungen der Regulierungsbehörde für den Energiesektor, Urzad Regulacji Energetyki (URE), bis 2015 auf etwa 2.600 MW steigen. Dies würde fast einer Verzehnfachung gegenüber dem derzeitigen Stand entsprechen. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der Windkraft an den Erneuerbaren Energien auf 14% ansteigen. Günstige Windverhältnisse, eine Voraussetzung für die Errichtung von Windfarmen, sind vorhanden, wie das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft, Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej, feststellt.

Zusammen mit dem geltenden Energierecht und den öffentlichen Zuschüssen (150 bis 200 Zl pro 1.000 kWh) lockt das Investoren an. Die französische Firma Green Bear Corp. will zum Beispiel bis 2012 für etwa 2 Mrd. Euro über 30 Windfarmen in Polen mit insgesamt knapp 1.400 MW bauen.Neben Green Bear wollen weitere in- und ausländische Investoren von diesem Geschäft profitieren. Die Gesellschaft ISD Polska, die mehrheitlich dem ukrainischen Industrieverbund Industrialny Sojus Donbasu gehört, übernimmt die Danziger Werft und will dabei auch 200 Mio. Zl (rund 55 Mio. Euro, 1 Euro = 3,62 Zl) in die Produktion von Masten für Windenergieanlagen investieren. Die zur japanischen Green Power Investment Group gehörende Gesellschaft Green Power Polska kündigte den Bau eines Windparks mit 104 Turbinen mit einer Kapazität von je 2,3 MW an.

Weitere Informationen: www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldokumente-Datenbanken/fachdokument.html?fIdent=MKT200801028004

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