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Serbien: Steigerung der Investitionen durch geplantes Gesetz zur Öffnung des Energiemarktes
09.02.11

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Serbien: Steigerung der Investitionen durch geplantes Gesetz zur Öffnung des Energiemarktes

Die serbische Regierung hat ein Gesetz entworfen, das den Energiemarkt gemäß den Vorgaben der Europäischen Union öffnet. Das Land erhofft sich hiervon nicht zuletzt Einnahmen in Höhe von 14 Mrd.

Euro in den kommenden sieben Jahren.Wie der Energieminister im Rahmen einer Präsentation bei der serbischen Handelskammer in Belgrad bekanntgab, verfolgt die neue Gesetzgebung das Ziel die Netzbetreiber vom Handel mit Strom zu entkoppeln und so den Wettbewerb zu fördern. Konsumenten soll es zukünftig überlassen sein, ihren Versorger frei zu wählen. 

Das Inkrafttreten des Gesetzes ist noch für dieses Jahr geplant.Vorerst wird die Deregulierung für Industriekunden gelten, die rund 40 Prozent des Stroms in Serbien abnehmen. Im Jahr 2015 soll die Regelung dann auf private Haushalte und andere Abnehmer ausgeweitet werden. Zuvor sollen das Netz entsprechend ausgebaut werden und die nötigen technischen Messvorrichtungen eingerichtet werden. Der größte serbische Energieversorger, Elektroprivreda Srbije, wird den Plänen zur Folge weiterhin in Staatsbesitz bleiben, sich zukünftig jedoch einer wachsenden Konkurrenz stellen müssen.

Auch der Bereich der Biotreibstoffe soll in der neuen Gesetzesvorlage adressiert werden. Dieser Themenkomplex fand im Energiegesetzt von 2004 keine Erwähnung.

Ferner plant das Energieministerium ein weiteres Gesetz auf den Weg zu bringen, das Energieeffizienzmaßnahmen und die Förderung der erneuerbaren Energien beinhaltet.

Weitere Informationen zu: Republic of Serbia Ministry of Mining and Energy, Serbian Chamber of Commerce

Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: Serbien, Länderprofil Serbien

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