Slowenien: Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bleibt auf Wachstumskurs
Nach Angaben des Branchenverbandes der slowenischen Photovoltaik-Industrie aus dem Jahr 2011 hat sich die Anzahl der angemeldeten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) in Slowenien seit Ende 2009 verdreifacht. Bis Ende 2011 sollen insgesamt mehr als 600 PV-Anlagen installiert sein.
Die Investitionen in PV-Anlagen sind seit der Einführung der Einspeisevergütung 2009 massiv gestiegen. Im Jahr 2010 haben 314 PV-Anlagen eine Abnahmezusage erhalten, welche einen festen Vergütungssatz für 15 Jahre garantiert. Der Vergütungssatz beträgt momentan je nach Anlagengröße 21,6 bis 34,4 Eurocent pro kWh. Ende 2010 hat die slowenische Regierung beschlossen, die Degressionsrate des Einspeisetarifs für Solarstrom jährlich jeweils um zehn Prozent statt, wie ursprünglich vorgesehen, sieben Prozentzu zu senken. Trotz der Kürzung steigt die Nachfrage nach PV-Anlagen, vor allem im Bereich der Kleinanlagen, zurzeit so schnell, dass die inländische Industrie den Bedarf nicht decken kann.
Die Investoren nehmen auch verstärkt den slowenischen Fonds für Umweltschutz (Eko-Sklad) in Anspruch, im Rahmen dessen 2010 15 Mio. Euro für PV-Projekte von insgesamt vier MW installierter Leistung eingeräumt wurden. Anfang September 2011 hat der Fonds zudem die Fördermöglichkeiten erweitert. Das Volumen des Programms, das für 2011 25 Mio. beträgt, steigt 2012 auf 35 Mio. Euro.
Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2020 auf 25 Prozent anwachsen und gemäß dem nationalen Energieprogramm, das sich zurzeit noch in der öffentlichen Anhörung befindet, bis 2030 auf 30 Prozent.
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