Spanien: Vorübergehender Subventionsstopp für mehrere PV-Projekte
Nach dem vorzeitigen Abschluss einer Untersuchung der spanischen Energiekommission (CNE) wurde die Vergütung für Strom von 360 PV-Anlagen bis auf Weiteres ausgesetzt. Grund für diesen Schritt ist der fehlende Nachweis der Besitzer von Freiflächen- und Dachanlagen über den fristgemäßen Abschluss der notwendigen Bauarbeiten und Genehmigungen für ihre Anlage bis zum 30. September 2008.
Anlagenbetreiber, die ihre Anlagen vor dem 30. September ans Netz brachten, erhalten die höchstmöglichen Einspeisetarife von 47,5 Eurocent/kWh. Die verstärkten Nachweisprüfungen bei insgesamt 9.041 Betreibern von PV-Freiflächenanlagen und Dachanlagen stellen für Spaniens Regierung eine Möglichkeit dar, die Fördergelder für Erneuerbare-Energien-Anlagen insgesamt zu minimieren.
Spanische Medien schätzen, dass noch hunderte von Betreibern illegal die Höchstsumme der Einspeisetarife kassieren, die nach dem Jahr 2008 verringert wurde. 855 bereits geprüfte Anlagenbetreiber, deren Fertigstellungs-und Genehmigungsnachweise nicht fristgemäß bis Ende September 2008 eingereicht wurden, haben sich bereits stillschweigend mit der CNE auf einen niedrigeren Einspeisetarif von 32,6 Eurocent/kWh geeinigt, um nicht die gesamte Förderung zu verlieren.
Laut Angaben der Energiekommission wird der Subventionsstopp für die betroffenen Anlagen so lange aufrecht erhalten, bis die Untersuchungen vollständig abgeschlossen sind.
Weitere Informationen:
Comisión Nacional de Energía (CNE)
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