Tschechische Republik: Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom
Wie auch schon in anderen europäischen Ländern, hat nun auch die tschechische Regierung beschlossen, die Einspeisevergütungen für Solarstrom zu kürzen. Mit der Kürzung soll dem Investitionsboom und den befürchteten enormen Anstieg der Elektrizitätspreise entgegengewirkt werden. Die Gesetzesänderung sieht u.a. die komplette Streichung der Förderung von PV-Anlagen auf Ackerflächen vor, genauso werden die Tarife für sämtliche PV-Anlagen, die nicht vor dem 31. Dezember ans Netz gegangen sind bedeutsam gekürzt.
Der größte tschechische Energieversorger CEZ AS hat vorausgesagt, dass bis Ende 2010 eine installierte PV-Kapazität von ungefähr 2.000 MW zu erwarten ist. Dies würde einen Anstieg der Energiepreise für Haushalte von 19 Prozent und für Unternehmen von 25 bis 30 Prozent bedeuten. Der tschechische Industrieverband der Photovoltaikindustrie widerspricht diesen Angaben. Nach seinen Angaben ist ein Preisanstieg von weniger als sieben Prozent zu erwarten.
Weitere Informationen:
Tschechisches Ministerium für Industrie und Handel
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
Tschechische Republik
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