Zielmarkt Spanien: Sparpotenzial bei den ab 2009 anfallenden Abweichungskosten
Die Betreiber stromerzeugeneder Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien müssen seit Beginn dieses Jahres mit höheren Kosten bei der Einspeisung ihres produzierten Stroms in das spanische Netz rechnen. Ab 1. Januar werden die so genannten "Abweichungskosten", also Kosten für nicht speicherbare Produkti-onsüberschüsse der Anlagen, dem Betreiber berechnet. Zusätzlich zu dieser Mehrbelastung wird den Be-treibern von Solarparks ab dem 1. Juli 2009 pauschal 0,5 EURct pro eingespeister kWh für die Leistungen des Netzbetreibers in Rechnung gestellt, da dieser den Kraftwerksbetreiber am Strommarkt vertritt.
Unabhängige Dienstleister hingegen, böten die Vertretung am Strommarkt wesentlich günstiger als die Netzbetreiber an – laut Aussagen von Kennern des spanischen Strommarktes. So könne inklusive der tatsächlich zu tragenden Abweichungskosten mit einer Pauschale von lediglich 0,1-0,15 EURct/kWh gerech-net werden.Mit einem königlichen Dekret vom Mai 2007 wurde Betreibern von PV-Anlagen ab 15 kW in Spanien eine stündliche Meldepflicht ihrer voraussichtlichen Einspeisemenge auferlegt. So sollten die Abweichungs-kosten, die den spanischen Energiemarkt belasten, vermieden werden.
Ansprechpartner:
Richard Wicke, DIKEOS Estudio Jurídico, E-Mail: rwicke@dikeos.com
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