Neuseeland: Erneuerbare sollen bis 2025 90 Prozent des Strombedarfs decken
Aktuellen Angaben der neuseeländischen Energieministerin Hekia Parata zufolge, ist der Anteil erneuerbarer Energien im Land weiter angestiegen und trägt derzeit mit 79 Prozent zur Stromversorgung des Landes bei. Bis 2025 will man den Strombedarf zu 90 Prozent aus erneuerbaren Energien decken.
Für das Erreichen der ehrgeizigen Ziele spielt neben der Wind- und Wasserkraft vor allem die Geothermie eine entscheidende Rolle. Zum Jahr 2010 wurden bislang ca. 628 MW an geothermischen Erzeugungskapazitäten installiert. Um diese weiter auszubauen, setzt das Land auf ausländische Kooperationspartner.
Im Juni meldete das US-Unternehmen Ormat Technologies die Unterzeichnung eines großen Lieferauftrages mit der Mighty River Power Limited of New Zealand. Der Auftrag ist Teil eines Geothermieprojekts in Ngatamariki, das weit im Norden der neuseeländischen Nordinsel entstehen soll und umfasst die Lieferung, technische Planung, Beschaffung und Errichtung eines geothermischen Kraftwerks. Das Projekt hat ein Volumen von 466 Mio. NZD (rund 283 Mio. Euro). Die Anlage soll nach Fertigstellung erst einmal eine Kapazität von 82 MW aufweisen.
Seit dem 1.Mai 2011 ist Neuseeland auch vollwertiges Mitglied der „International Renewable Energy Agency“ (IRENA). Die Mitgliedschaft soll den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien im Land fördern.
Weitere Informationen:
Energieministerium Neuseeland,
Bundesverband Geothermie,
Ormat Technologies,
Mighty River Power Limited of New Zealand
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu:
Neuseeland,
Geothermie
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